Wohn- und Gewerbehäuser Geistlich Areal, Schlieren, 2014, Wettbewerb engere Auswahl

Vielfalt in der Einheit

Das Grundstück wird bis auf die Regeltraufhöhe von 24 Metern vollständig besetzt und vom Wohnturm am Geistlich-Platz um weitere 24 Meter überragt. Die Grossform wird mit vier Höfen gegliedert und mit zusätzlichem Tageslicht versorgt. Ein Zugangs-, ein Licht-, ein Pflanzen- und ein Gartenhof verleihen den einzelnen Einheiten innere Identitäten.


Das Gebäude ist in drei Einheiten gegliedert: Den Wohnturm mit Cluster-, Studio- und Loftwohnungen, das Alterszentrum mit Pflegestationen, Alterswohnungen und Mehrzweckraum sowie das Wohnhaus mit Atelier- und Geschosswohnungen für junge Paare. Alle drei Einheiten weisen eigene Eingänge und innere Erschliessungsfiguren auf.


Der strukturelle Ausdruck referenziert auf die Industriearchitektur, wie sie im Geistlich Areal verbreitet war und im Zeitzeugen der Leimi moderat nachklingt. Dabei werden drei Massstabsebenen sichtbar: Der gegliederte Baukörper, die Gliederung in Sockel und Aufbauten und die Gliederung in Geschosse. Zwischen den Pfeilern werden Öffnungen und verputzte Füllungen je Hauseinheit fein differenziert.

Adresse

Brandstrasse 15, 8952 Schlieren

Aufgabe

Wohn- und Gewerbehäuser

Verfahren

Wettbewerb 2014, engere Auswahl

Team

Peter Blume, Mirco Cortesi, Lorenzo Giuliani, Christian Hönger, Nadia Vontobel