Universitätsspital Intensivstation OP Ost, Basel, 2019—2023, Direktauftrag

Pavillon-Aufbau

Die neue Intensivstation erscheint als pavillonartiger Aufbau auf dem bestehenden Operationstrakt Ost der Architekten Schneider & Schneider und steigerconcept von 2017. Zwischen Klinikum 1, Bettenturm und dem Sockel des Klinikums 2 schafft er eine Analogie zum Dachgeschoss des Klinikums 1 und zur zukünftigen Nephrologie auf dem Sockel des Perimeters B. Der Grundriss strebt einen maximal grossen Umriss an, weicht aber mit Licht- und Respektfugen von den angrenzenden Bestands- und Neubauten zurück.


Der eingeschossige Bau besteht aus zwei übersichtlichen Bettenclustern mit je 10 Betten. Ein abgestuftes, flügelartiges Dach schwebt über dem Geschoss und erlaubt die Raumhöhe von 2.65 Meter im Inneren auf 3.7 Raumhöhe an der Fassade ansteigen zu lassen. Viel Tageslicht dringt ins Innere und zugleich kann die Haustechnik an der Decke sinnvoll verteilt werden. Die Fassaden und ein Teil der Zwischenwände sind verglast, um eine gute Übersicht und Aussicht nach aussen zu gewähren.


Um die Tragstruktur des Aufbaus möglichst schlank auszubilden, wird eine Stahlkonstruktion gewählt. Die sekundären Elemente werden seriell vorgesehen, während die Materialisierung den funktionalen, hygienischen und gestalterischen Ansprüchen folgt. Der sandfarbige Kunststoffboden kontrastiert mit den gebrochen weissen Wänden und den hellen, warmgrauen Decken aus Metallpaneelen.

Adresse

Spitalstrasse 21, 4031 Basel

Bauherrschaft

Universitätsspital Basel

Aufgabe

Intensivstation

Bearbeitungszeit

2020–2023

Visualisierung

nightnurse Bild 1

Team

Antoni Armengol, Lorenzo Giuliani, Tobias Greiner, Christian Hönger, Martin Künzler, Yin Li, Christine Wöhner